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Tschechische Juniorenmeisterschaft

Sposos: Markus und Joshua (Autor: Joshua Arntz)

Zeitraum: 03.07.-18.07.2015

Zusammen mit Markus fuhr ich  Anfang Juli nach Tschechien um dort als Gäste bei den Tschechischen Junioren Meisterschaften teilzunehmen.

Gleich am ersten Tag erwartete uns eine Basis von über 3000m und  wir mussten dann leider in FL 95 immer mit Kurbeln aufhören. Über die 200km große Aufgabe erreichten wir fast einen 100er Schnitt. Doch ein das Schwedische Team zeigte mit 110kmh was eigentlich möglich gewesen wäre. Anfangs war der Teamflug mit Markus noch nicht perfekt gelaufen, doch mit jedem weiteren Tag klappte es immer besser und so konnten wir relativ konstant im vorderen Drittel mitfliegen. Am zweiten Tag kam es zu vielen Aussenlandungen und so musste ich auch 20km vom Ziel entfernt landen. Markus schaffte es immerhin dann doch, aber die Aussenlandung kostete mich gerade mal 60 Punkte. Deutlich teurer war der dritte Tag, wo wir zwar rumkamen aber in Warmluft und Blauthermik nur recht langsam unterwegs waren, trotz des diesmal gelungenen Teamfluges. Dennoch hat uns der Flug viele wichtige Erfahrungen für den Umgang mit der Gegend gebracht.

Dann hatten wir 2 Tage Pause und wir konnten unsere Tschechischen Konkurrenten in verschiedenen Ausflügen besser kennengelernt. Besonders einprägsam war die Gastfreundlichkeit die uns immer wieder bewiesen wurde.

Der vierte Wertungstag lief dafür wieder richtig gut. Mit dem Tagessieg und 2. Platz konnten wir bei einem 150km Zielrückflug bei starkem Wind uns in der Gesamtwertung wieder etwas nach vorne arbeiten. Am nächsten Tag ging es für fast alle auf den Acker. Nur 3 schafften die Racing Task und für Markus und mich war der Tag von ganz tiefem ausgraben und „überleben“ in Nullschiebern unter einer Abschirmung geprägt. Nach langem kämpfen landeten wir so wieder im vorderen Drittel. Die Rückholtour gestaltete sich dann allerdings ohne richtigen Rückholer als sehr langwierig. Der muskulöse Bulle auf unserer Wiese machte es dann auch nicht besser. Doch die Flugzeuge blieben zum Glück ganz.

Der 6. Tag war dafür wieder einfach nur schnell. Mit fast 100er Schnitt flogen wir die AAT Sektoren fast alle voll aus und besonderes der Gegenwindschenkel lief dank bester Steigwerte und einer guten Wolkenstrasse annähernd perfekt. Nur einige Kleinigkeiten kosteten etwas Geschwindigkeit und so wurde uns wieder einmal gezeigt auf welchem Niveau hier einige dabei waren. Nun folgten wider 2 Tage Pause in denen wir unsere internationalen Beziehungen zu den Tschechien und Schweden vertiefen. Auch an gemeinsamen Spaß wurde gedacht und so organisierte die Wettbewerbsleitung einen Wettkampf wo wir in riesigen Luftbällen gegeneinander Fußball spielten.

Der 7. Tag gab nur so wenig Punkte, dass nur rumkommen wichtig war und etwa das halbe Feld wieder ohne die Aufgabe zu fliegen wieder landete. Zusammen mit Markus konnten wir so unsere Positionen sichern. Den nächsten Tag verlor ich dafür wieder viele wichtige Punkte. Wir konnten glücklicherweise vor einer Wolke auf FL 95 steigen und so uns einen großen Abflugvorteil verschaffen. Der Flug lief für mich richtig gut und ich war auf dem 2. Schenkel dann 40km vor Markus. Doch nach der letzten Wende landete ich relativ unerwartet auf einem Acker und damit war eine Topplatzierung gelaufen. Das war sehr ärgerlich, besonders da der Flug bis dahin super gut lief.

Den letzten und 9. Tag dann auch wieder Hammerwetter. 2700m Basis und über 100er Schnitt. Beim 2. Schenkel hatten wir bis kurz vor dem nächsten Sektor sogar einen Schnitt von über 118kmh.

Insgesamt war es super Wettbewerb und wir konnten uns auch mit dem 8. Und 5. Platz uns in den Top 10 positionieren. Wir haben viele neue Leute kennengelernt und auch fliegerisch haben wir beide viel gelernt und konnten unseren Teamflug erheblich verbessern.

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