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Bericht von Robin S.

Autor: Robin Sittmann

Anfang März sind wir nach Frankreich gefahren zum Fliegen. Nach der langen und anstrengenden Anreise, bin ich am ersten Tag in Puimoisson an der Serres entlang geflogen um mich an das Fliegen am Hang zu gewöhnen. Allein das war schon sehr eindrucksvoll. Am zweiten Tag sind wir mit insgesamt 6 Flugzeugen den kleinen Parcours entlang geflogen bis an den Guillaume, das war für mich sehr anstrengend, da wir nach dem langen Gleitstück von der Dormillouse an den Guillaume dort etwas tiefer angekommen sind und uns dann mit 6 Flugzeugen am Hang hochachtern mussten. Wir hatten in unserer Zeit z.B. auch einen schönen Thermiktag, an dem wir bis auf 3700m steigen konnten und von Puimoisson aus bis nach Bardoneccia fliegen konnten. Highlights waren natürlich die Mistral Tage, an denen wir zum Beispiel am Pic de Bure bis auf 6000m steigen konnten. Es war teilweise schwierig dort hinzukommen, wenn man den langen Weg über den Mont Ventoux machen musste und quasi von Welle zu Welle springen musste. Auch das Fliegen durch die Rotoren war sehr ungewohnt, da wir bisher noch nie derart starke Turbulenzen erlebt hatten. Von dort aus richtig hoch konnten wir dann die Ecrains queren, was ein toller Anblick war. Für mich war es immer am schönsten wenn man spät abends über den Parcours nach Hause geflogen ist, und es wirklich noch bis Sonnenuntergang an den Hängen getragen hat. Leider konnte ich nicht wie die anderen beiden Sposos 6 Wochen in Pui bleiben, sondern reiste schon nach 4 Wochen zusammen mit Robin D. nach Nitra zum Wettbewerb.

Frankreich hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte viel neues lernen, was ich auch manchmal in den kleinen Mittelgebirgen in Deutschland anwenden kann.

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