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Pribina Cup 2015

Zeitraum:  19.04.-26.04.2015 /  Sposos: Robin D. und Robin S.

Autor: Robin Diesterweg

Das Trainingslager des C-Kaders fand dieses Jahr wieder traditionell in Nitra, Slowakei statt. Robin Sittmann und ich haben aufgrund unserer C-Kader Mitgliedschaft daran teilgenommen. Aufgrund des relativ frühen Beginns des Wettbewerbes, 03.04.-11.04. 2015, sind wir direkt von Puimoisson nach Nitra gefahren.

Am 31.03.2015 sind wir mittags in Puimoisson losgefahren und haben uns auf den 1.500 km langen Weg mit unseren Fliegern gemacht. Der Weg ging dabei erst einmal quer durch das Gebiet über das wir sonst nur drüber geflogen sind. Über Gap , Briancon und letztendlich, kurz vor der italienischen Grenze, noch über den 1800m hohen Col de Montgenèvre, was mitsamt Anhänger und dem ganzen Gepäck schon eine ordentliche Leistung für unsere Fahrzeuge war. Diese wurden nach dem 1800m hohen Pass dann erstmal mit einem sehr langen Tunnel belohnt, der uns mit angenehmem Gefälle, ohne Motorkraft, direkt in der Poebene Italiens führte. Nach ungewohnter Optik des kompletten Flachlandes und einer Mautstation nach der anderen ging es dann, nach einer Übernachtung auf der Raststätte, weiter durch die schönen Alpen Österreichs in die Slowakei nach Nitra.

Dort angekommen war das Wetter erst einmal eher bescheiden, wenn man vorher 4 Wochen lang Südfrankreich gewohnt war. Aber wir haben dort die ersten Tage vor dem Wettbewerb sinnvoll genutzt indem uns unser Junioren-Bundestrainer, Hans-Martin Tronnier, die fliegerischen Eigenheiten in der Gegend um Nitra ausführlich erklärt hat. Außerdem konnten wir so einige organisatorische Dinge, wie z.B. Rückholen etc., in Ruhe klären.

Als dann der erste Wertungstag vor der Tür stand sah es erst einmal nach sehr durchwachsenem Wetter aus. Die Wettbewerbsleitung sah jedoch ein kleines Fenster und ließ erst einmal das ganze Feld in die Startaufstellung bringen. Bei Temperaturen um 6-8 Grad war es recht kalt und es kam noch besser, denn kurz vor Startbereitschaft , zog ein heftiger Schneeschauer über den Flugplatz der dann erst einmal die ganzen Flieger mit Schnee überzog. Danach wurde der Tag dann auch neutralisiert.

Danach wurde dann allerdings an jedem Tag des Wettbewerbs geflogen. Teilweise bei sehr interessantem Wetter, da es immer noch viele Schauer gab. Diese machten leider auch den Platz zu einem Matschfeld, was es an manchen Stellen unmöglich machte einen vollgetankten Flieger mit einem normalen Auto zu ziehen. Mit ein paar Mann Anschiebehilfe bekam man den Flieger dann aber doch immer zuverlässig in die Startposition.

Die F-Schlepps waren trotz des schlammigen Flugplatzes überhaupt kein Problem da dort mit Turbo Cmelaks geschleppt worden ist , welche eine Turbine besitzen und somit auf 800 Ps kommen. Dies äußert sich dann mit einem sehr zügigen Schlepp auf 600m über Platz mit durchschnittlich 9m/s steigen, was eigentlich eher an einen Windenstart erinnerte.

Insgesamt war dies ein absolut gelungenes Trainingslager, da wir fast jeden Tag, in der meiner Meinung nach sehr interessanten Umgebung, die die Slowakei zu bieten, hat geflogen sind. Denn dort hat man eine Mischung zwischen Flachland fliegen aber auch teilweise Hangfliegen oder sogar, wenn auch nur kleinräumig, richtigen Gebirgsflug. Der weite Weg hat sich hierfür definitiv gelohnt, zumal der Abschlussabend sehr gelungen war.

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