Sie sind hier

Bericht Robin D.

Autor: Robin Diesterweg

Im Zeitraum vom 03.03.2015 bis zum 31.03.2015 war ich das erste Mal in Puimoisson. Das bedeutete für mich das erste Mal im Gebirge zu fliegen.

Bereits auf der Hinfahrt, als die ersten großen Berge in Erscheinung traten wurde einem schnell bewusst, dass hier eine komplett andere Art der Fliegerei auf einen zukommt als man es von Zuhause im vertrauten Flachland gewohnt ist. Als dann ab Grenoble der Pass durch die französischen Alpen begann, war ich erst einmal sehr beeindruckt von der Schönheit der Gegend.

Nach 10 Stunden Autofahrt mitsamt dem Discus 2ct endlich gut angekommen, wurde ich sofort freundlich von Alfred begrüßt und bezog dann als erster unser Chalet Nr. 11. Nach und nach kamen auch die anderen Sportsoldaten und als großzügiges Willkommensgeschenk lud Alfred uns alle zum gemeinsamen Abendessen ein. Nachdem, wie immer sehr köstlichen Essen bestehend aus 3 Gängen, konnten wir erst einmal alle gesättigt ins Bett gehen.

Am nächsten Tag hat uns Uli dann in den Gebirgsflug eingewiesen und alle wichtigen Grundlagen vermittelt sowie die Namen der Berge. Danach haben wir unsere Flieger und den Arcus aufgebaut um am nächsten Tag direkt loslegen zu können.

Der erste Flugtag stand also an, es war ein nicht ganz so starker Mistral Tag mit Windgeschwindigkeiten um die 60-70 km/h. Der Arcus, geflogen von Joshua und Uli, und ich hatten das Glück, wenn auch nach längerem probieren, den Einstieg in die Asse-Tal Welle zu schaffen und somit genug Höhe zu machen um in die Lure Welle einsteigen zu können. Dies funktionierte leider nicht direkt beim ersten Mal, da das Lee doch deutlich stärker als erwartet kam. Mit einem kleinen Umweg sind wir dann über den Krückstock in das Luv des Lure geflogen und von dort dann weiter im Luv bis zum Mont Ventu. Danach haben wir uns entschieden am Pic de Bure in die Welle einzusteigen, dies gelang uns auch und wir sind bis auf 5000m MSL gestiegen und haben von dort aus einen direkten Endanflug nach Puimoission gemacht.

Für den ersten Flug im Jahr und im Gebirge hat das schon sehr viel Spaß gemacht und es ist wirklich eine ganz andere aber auch sehr interessante Fliegerei als im Flachland.

Danach folgten noch viele Flüge zum Teil mit Thermik aber auch noch viele Mistral Tage, bei denen man nach jedem Flug gemerkt hat wie immens der Lernfortschritt ist, sodass man immer entspannter in der Gegend fliegen konnte und so langsam auch alle Bergnamen und Außenlandefelder einwandfrei beherrschte.

Abschließend war es über die ganze Zeit hin einfach ein gigantisches Erlebnis dort zu fliegen, was auch daran lag dass unser Trainer Uli uns alles bis ins letzte Detail erklärt hat und wir jeden Abend zusammensaßen und sämtliche nach dem Flug aufkommenden Fragen geklärt haben und so sehr schnell große Fortschritte machen konnten , was natürlich jedes Mal mehr Spaß gemacht hat.

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer